Corona Krisenbewältigung

4 Tipps, die dir bei der größten Challenge unserer Zeit helfen

Es ist eine ungewohnte Zeit, in der wir gerade leben. Von heute auf morgen wurden Homeoffices eingerichtet, Video Calls haben die Meetings ersetzt und keiner kann mit Sicherheit sagen, wie es die nächsten Wochen weitergeht. Doch eines steht fest, Corona sorgt gerade für einen weltweiten Social Media Boom. Wir teilen vier Tipps aus dem Online Marketing mit dir, die dir helfen, deine Webpräsenz wirkungsvoll für dich einzusetzen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kontakt halten!
  2. Produkte verkaufen, trotz geschlossener Türen
  3. Beratungen, Coachings und Co. ins Web verlagern
  4. Vorkehrungen treffen
  5. Fazit

1. Kontakt halten

Quarantäne und Ausgangssperre bringen vor allem eines: Zeit! Viele sind zuhause, surfen im Internet und vertreiben sich die Stunden mit Social Media. Wieso nutzt du diese Gelegenheit nicht, um weiterhin mit deinen Kunden in Kontakt zu bleiben? Deine Kanäle müssen nicht in Quarantäne. Hier ein paar Tipps für deine Kommunikation:

Informieren und Lösungen anbieten

Lass deine Kunden wissen, dass du da bist und wie es dir und deinen Mitarbeitern geht. Zeig ihnen, wie sie weiterhin deine Produkte kaufen oder Services in Anspruch nehmen können, falls es diese Möglichkeit gibt. Informiere sie z.B. über Öffnungszeiten, Versandinformationen, Stornierung, Rückerstattung, kontaktlose Zahlungsmethoden, etc. Es geht nicht primär um den Verkauf, sondern um nachhaltige Kundennähe.

Einbringen und einbeziehen

Gerade in schwierigen Zeiten sind die Solidarität und der Zusammenhalt der Menschen unglaublich groß. In den sozialen Netzen tauchen immer wieder virtuelle Co-Working-Spaces, neue Podcasts oder Produkt-Tutorials auf. Was sonst im Office oder am POS stattfindet, hat sich ins Web verlagert.

Was denkst du, würde deiner Community trotz oder gerade in der Corona Krise helfen oder gefallen? Vielleicht ein Webinar? Ein virtueller Round Table für gemeinsame Diskussionen? Du könntest auch einen ganz persönlichen Newsletter versenden oder ein White Paper veröffentlichen.

2. Produkte verkaufen, trotzt geschlossener Türen

Viele Unternehmen, die keinen eigenen Onlineshop betreiben, haben Social Media bereits als wertvolles Verkaufstool entdeckt. Sie stellen ihre Produkte einfach ins digitale Schaufenster und bieten ihren Kunden die Möglichkeit, weiterhin einzukaufen. Kontaktlos und vorschriftsgemäß. 

Organische Posts

Mache Fotos von deinen Produkten und poste sie als Beitrag im Feed oder in deiner Story. Das können dann all deine Follower und Abonnenten sehen. Schreib relevante Informationen zum Bild dazu und gib Liefer- und/oder Abholmöglichkeiten an. Wichtig: Bleib für Bestellungen erreichbar und checke regelmäßig die Kommentare und Nachrichten auf Facebook, Instagram und Co.

Social Media Shopping

Facebook Shop

Facebook bietet auch die Möglichkeit, einen „Shop“ einzurichten: Du kannst entweder einen Katalog von Shopify oder WooCommerce importieren oder deine Produkte manuell auf deiner Seite hinzufügen. Alle relevanten Informationen wie Preis, Bilder, Verfügbarkeit schreibst du einfach dazu und schon kann deine Facebook-Gemeinde bei dir einkaufen, dir Nachrichten senden und Fragen stellen.

Eine Anleitung, findest du hier direkt bei Facebook: zur Anleitung.

Gruppen

In den sozialen Netzwerken gibt es schon lange Gruppen, in denen Produkte getauscht, verkauft und verschenkt werden. Falls sich deine Produkte dafür eignen, kannst du auch Gruppen nutzen, um deine Artikel oder Dienstleistungen anzubieten.

Beratungen, Coachings und Co. ins Web verlagern

Es gibt nicht nur klassische Online Shops, in denen wir Outfits, Technik und Bücher kaufen. Mittlerweile sind digitale Dienstleistungen wie Online-Konferenzen und Online-Beratungen mindestens genauso beliebt. Wenn du also eine Dienstleistung anbietest, überleg dir, ob ein digitales Geschäftsmodell auch für dich infrage kommen würde? Kannst du deine Veranstaltung auch im Online-Format durchführen? Deine Kunden würdest du dadurch mit einer ganz neuen Art von Customer Experience begeistern.

Vorkehrungen treffen

Die Türen werden wieder öffnen. Die Krise wird Spuren hinterlassen und je früher du dich damit auseinandersetzt, desto besser bist du auf die Zukunft vorbereitet. Hier ein paar Gedanken dazu:

  • Gibt es Maßnahmen, die ich schon jetzt setzen kann? (siehe oben)
  • Hat sich mein Unternehmen oder mein Angebot verändert?
  • Wie hat sich die Kaufgewohnheit verändert?
  • Haben sich die Marktanteile in meiner Branche in verschoben?
  • Passt meine Marketing-Strategie noch zu den Bedürfnissen der Zielgruppe?
Online Marketing Zukunftsplanung

Fazit

Auch wenn die Zeiten dich gerade vor viele Herausforderungen stellen, nutze alle Kanäle, um für deine Kunden da zu sein und die Nähe zu ihnen zu sichern. Versuche, offen für alternative Verkaufskanäle zu sein und Veränderungen rasch anzunehmen. Denke einen Schritt voraus, um nach Corona bestmöglich vorbereitet in die Zukunft zu starten!

#stayhome #stayhealthy

Dominik

Über den Autor

Dominik Summer

Dominik ist Gründer und Geschäftsführer bei Brandwerk Digital. Als Online Marketer und SEO-Profi behält er digitale Trends im Auge und beschäftigt sich mit der Optimierung von Webauftritten und Werbekampagnen.